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§ 34f: Unzureichender Kosten- und Zuwendungsausweis als Haftungsfalle?

22.10.2013

Die Münchener fundsaccess AG weist in ihrer aktuellen Aussendung noch einmal auf die rechtliche Bedeutung eines korrekten Kosten- und Zuwendungsausweises innerhalb der Beratungs- und Vermittlungsprotokollierung hin.

 „Vielfach erhalten wir aktuell die Rückmeldung unserer Mandanten, dass diverse Anbieter des Marktes einen sehr großzügigen Umgang mit der Offenlegung der Kosten und der Zuwendung eines §34 f-Vermittlers/Beraters proklamieren. Dies ist aber vor dem Hintergrund der einschlägigen Bestimmungen nicht zu verargumentieren“, so Rolf-Henning Hackel, Jurist und Vorstand der fundsaccess AG für Vertrieb und Recht. Vielmehr wird in den §§ 13 und 17 der Finanzanlagenvermittlungsverordnung der konkrete Ausweis der Kosten und Zuwendungen gefordert und nur für den Fall, dass sich deren Umfang bei Abschluss des Geschäftes noch nicht konkret bestimmen lassen, die Angabe von Art und Weise der Berechnung für ausreichend erklärt.
 
„Neben der elektronischen Einbeziehung der jeweils aktuellsten Produktunterlagen sehen wir vor allem auch den korrekten Kosten- und Zuwendungsausweis als neuralgischen Punkt einer jeden Protokollierung. An dieser Stelle ist es wichtig, den Anwender technisch zu unterstützen, da es in Abhängigkeit der Transaktionsbank, der Hierarchiestufe des Einzelnen und den Spezifika der einzelnen Produkte (Investmentfonds, geschlossene Fonds, Riesterprodukte etc.) selbstverständlich signifikante Unterschiede in der Höhe der Kosten/Zuwendungen gibt. Bezugsbasis bei den Zuwendungen ist dabei wohlgemerkt der einzelne Gewerbetreibende. Von diesem aber zu verlangen, sich im „Eifer des Gefechts“ auch noch auf die korrekte Ermittlung der einzelnen Werte zu konzentrieren und somit einen möglichen Rückabwicklungsanspruch seines Kunden zu vermeiden, scheint am Point of Sale allein in Anbetracht der enormen Produktvielfalt mit ihren unterschiedlichen Variablen ein wenn nicht absurdes, so doch praxisfremdes Verlangen“, führt Hackel weiter aus.

Zur Lösung dieser Problemstellung bieten die beiden Protokollarten der fundsaccess AG in den jeweiligen Mandantenplattformen die Möglichkeit, neben den Kosten auch die Zuwendungen vollelektronisch berechnen zu lassen. Der administrative Aufwand in der Erstellung einer rechtskonformen Dokumentation wird dadurch auf ein Mindestmaß reduziert.


Über die fundsaccess AG:

Die fundsaccess AG ist einer der führenden Solution Provider für internetbasierte Beratungs- und Abwicklungsplattformen im deutschsprachigen Raum. Als moderner Outsourcingdienstleister implementiert das Unternehmen für Banken, Versicherungen, Haftungsdächer, Maklerpools, Vertriebe und Vermögensverwalter bankenübergreifende Plattformlösungen, mit deren Hilfe sich die vollständige Versorgungs- und Vermögenssituation eines Kunden entlang des gesamten Beratungsprozesses rechtskonform darstellen und betreuen lässt. Das Produktspektrum umfasst neben diversen Anlageberatungs- und Portfoliooptimierungssystemen Datenbanken zu offenen und geschlossenen Fonds und eine institutionelle Anforderungen erfüllende Kundenverwaltung.

München, 22.10.2013

Kontakt:
fundsaccess AG
Rolf Henning Hackel
Vorstand
Tel.: 089-7244970
www.fundsaccess.com